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Lawinensicherheit (40)

Freeriden und Tourengehen

– wie in den letzten Jahren wird dieser Trend im Winter weiter steigen. Spaß und Leidenschaft soll und sollte auch stets im Vordergrund der Freerider stehen, allerdings sollte dies nicht von bestehenden Risiken ablenken. Der Drang nach Freiheit, unverspurten Hängen, Tiefschnee und Sonnenschein ist verständlich und mehr als  nachvollziehbar. Doch nicht nur die Schönheit der Natur lädt zum abseits fahren ein, die Palette an Freerideski wird immer breiter, diese sind somit auch einem wachsenden Publikum zugänglich. Die Folge ist, dass sich vermehrt auch Pistenfahrer abseits der Piste aufhalten. Besonders hier lauert aber hier die Gefahr, neben gesicherten Pisten ist erhöhte Vorsicht geboten! Das Risiko von Lawinenabgängen kann zu keiner Zeit komplett ausgeschlossen werden. 

 

Wer sich nicht entsprechend auf eine Skitour oder das Fahren abseits der Pisten vorbereitet, sollte sich an diesem Tag lieber auf den gesicherten Pisten aufhalten. Auch wenn es ein strahlend schöner Sonnentag ist, die Verhältnisse am Berg dürfen nie unterschätzt werden. Denn was beim Fahren neben der Piste geschehen kann, hat möglicherweise verheerende Folgen. Und das nicht nur für eine einzelne Person, auch können bei Schneebrett- oder Lawinenabgängen leicht andere Ski- und Snowboardfahrer verschüttet werden. Doch was beinhaltet eine entsprechende Vorbereitung? Ein Hauptbestandteil ist das sorgfältige Prüfen des Lawinenlageberichts sowie das Beobachten der Wettervorhersage, einerseits an ihrem geplanten Skitag, aber auch der vergangenen Tage. Hier lassen sich nützliche Informationen bezüglich der Schneequalität herausfinden. In den meisten Skigebieten hängt an den Liftstationen ein aktueller Lawinenbericht aus. Auch besteht die Möglichkeit, sich telefonisch auf dem Weg ins Skigebiet beim Lawinenwarndienst zu informieren. 
 
-Lawinenwarndienst Deutschland: +49 (0)89/92141210
-Lawinenwarndienst Tirol: +43 (0)512 508 74 2258. 
 
Es gibt eine 5-stufige Lawinenskala. Sobald im Skigebiet die Lawinenwarnleuchte gelb leuchtet, ist enorme Vorsicht geboten: blinkt diese gelb, ist mindestens Lawinenwarnstufe 3 gegeben. Falls Sie eine Skitour machen wollen, planen Sie diese detailliert. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein und eigentlich gar nicht erwähnt werden müssen: Im alpinen Gelände sollte man sich niemals alleine bewegen, im Falle eines Unfalls oder ähnlichen besteht keinerlei Chance auf schnelle und effektive Hilfe. Und seien wir ehrlich, es gibt nichts Schöneres als einen königlichen Tiefschneetag mit Freunden zu erleben. 
Eine der größten Gefahren, die im freien Gelände lauern, ist ein Schneebrett oder Lawinenabgang. Es kann schnell passieren, dass ein Ski- oder Snowboardfahrer in ein Schneebrett kommt und verschüttet wird. Vier Dinge sollten zu keinem Zeitpunkt am Berg fehlen: Lawinenrucksack, Piepser, Sonde und Schaufel. Nur mit dieser Ausrüstung kann es Ihnen gelingen, einem anderen Wintersportler entsprechend zu helfen. Es reicht jedoch nicht aus, dieses Equipment nur zu besitzen, auch ein gekonnter Umgang ist zwingend erforderlich um in brenzligen Situationen richtig zu reagieren. Oftmals entscheiden die ersten 15 Minuten für das Überleben!