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Langlaufski (32)

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Grundlegend gibt es im Langlauf zwei unterschiedliche Techniken. Classic und Skating.

Die Classictechnik ist dabei die Ursprüngliche. Aus dieser Technik entwickelte sich aufgrund neuer Technologien in der Loipenpräparation die Skatingtechnik. Die unterschiedlichen Laufstile stellen ganz unterschiedliche Anforderungen an das Material und den Sportler.

Classic

Der Diagonalschritt, der im geraden Gelände und in Steigung angewandt wird, stellt die wichtigste Schrittform bei dieser Technik dar.

Der Vortrieb wird durch eine diagonale Arm-Bein-Arbeit erzeugt. Entscheidend ist dabei das Zustandekommen einer Haftreibung zwischen Ski Schneekristallen. Diese wird durch ein Steigwachs oder eine mechanische Steighilfe hergestellt. 

Der Diagonalschritt zwischen einem Rennläufer und einem Skiwanderer weißt erhebliche Unterschiede auf. Darauf muss bei der Auswahl des Material Rücksicht genommen werden. 

Optimale Skilänge für Classic

Classic Ski sind deutlich länger und die Stöcke kürzer als beim Skating. Dabei hängt die richtige Länge nicht nur von Deiner Körpergröße, sondern auf von Deinem Gewicht ab. Nachfolgende Regeln bieten Dir Orientierung:

  • Die richtige Länge der Langlaufski für den klassischen Stil: Körpergröße + 20 cm
  • Ermittelte Skilänge +5 cm bei schweren Läufern
  • Ermittelte Skilänge +0 cm bei normalem Gewicht
  • Ermittelte Skilänge -5 cm bei leichten Läufern

Skating

Bei dieser Technik erfolgt der Beinabdruck von der Innenkante des aufgekanteten Abstoßskis. Die Skiführung erfolgt dabei im spitzen Winkel, welcher nach vorne geöffnet ist. 

Der Bewegungsablauf ist vergleichbar mit der Bewegung beim Inline-Skaten oder Eisschnelllaufen.

Um richtig skaten zu können, musst Du in der Lage sein, einbeinig zu gleiten - eine flach gewalzte Loipe ohne Spur ist dazu notwendig.

Optimale Skilänge zum Skaten

Skate Ski sind kürzer als Classic Ski, während die Stöcke länger sind. 

  • Skilänge Skatingstil: Körpergröße + 10 cm
  • Ermittelte Skilänge +5 cm bei schweren Läufern
  • Ermittelte Skilänge +0 cm bei normalem Gewicht
  • Ermittelte Skilänge -5 cm bei leichten Läufern

Bei Rennski solltest Du zu der ermittelten Skilänge (Dein Körpergewicht mit eingbezogen) noch mal 5 cm dazu rechnen. 

Weitere Funktionsbestimmende Eigenschaften

 

  1. Skibreite und Seitenform: Verschiedene Breiten (Sidecuts) haben unterschiedliche Auswirkung auf das Fahrverhalten des Skis.
    • Stark tailliert: Der Ski dreht leichter
    • Wenig tailliert: Der Ski gleitet besser, hat mehr Führung
    • Breiter Ski: Mehr Stabilität, sicherer Stand - ideal für Anfänger
    • Schmaler Ski: Wenig Gewicht - ideal für sportliche Läufer
    • Pfeilform: Schnelle Ski auf Weltcupniveau
  2. Torsionssteifigkeit: Torsionssteifigkeit ist die Steifigkeit eines Skis, die den Verdrehkräften entgegenwirkt. 
  3. Skigewicht: Vor allem für Rennläufer spielt das Skigewicht eine entscheidende Rolle. Leichte Ski ermöglichen ein höheres Grundtempo und sind auf langen Strecken weniger ermüdend und leichter zu manövrieren

Der richtige Stock

Wie bei den Langlaufski hängt auch die Auswahl der Stöcke von Deiner gewählten Technik sowie von Deinem Level/ Können ab. Entscheidend hierbei ist die richtige Stocklänge. Zu lange oder zu kurze Langlaufstöcke können zu Fehlbelastungen, Überbelastung oder zu einer vorschneller Ermüdung führen. 

Grundsätzlich sind Classic-Stöcke sind in der Regel etwas kürzer als Skatingstöcke.

Als Faustregel zur Berechnung der optimalen Stocklänge gilt:

  • Skating Stöcke: Körpergröße minus 10%
  • Classic Stöcke: Körpergröße minus 15%
  • Cruising Stöcke: Körpergröße minus 20%