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Tourenfelle (41)

Fell ist Fell? Keinesfalls! Moderne Steigfelle sind schnell, werden kaum vom Schnee unterkrochen und sind individuell spannbar. Ein Fell kann eine Skitour zum Vergnügen werden lassen. Das blöde daran? – Das erwartet man eben von einem Fell. Und noch schlimmer, kein Mensch verliert darüber auch nur ein Wort. Oder aber, die Skitour ist beendet, bevor sie überhaupt richtig angefangen hat. Wohl kein anderes Ausrüstungsteil bei Skitouren ist so häufig der Grund von Nachfragen. Neben schlecht gleitenden Fellen macht besonders das lästige Anstollen Probleme. Hier sind einige Tipps und Tricks notwendig, um den Fellen nicht hoffnungslos unterlegen zu sein. Ein weiterer lästiger Punkt ist, dass die Felle nicht kleben. Wer im hintersten Winkel einer Skitour steckt und sein Fell bei minus 18 Grad nicht mehr auf die Ski bekommt, kann ein ernsthaftes Problem bekommen. Es gibt Geschichten von Skitourengehern, die deswegen in eine ernste Lage gekommen sind und deshalb die Bergrettung gerufen haben. So weit muss es aber nicht kommen, immer mehr Hersteller tüfteln an immer neuen Konzepten und Ideen. Und dies mit kleinen, aber feinen Lösungen und teils mit revolutionär anmutenden Ansätzen. Skitourenfelle scheinen also eigentlich ein einfaches Produkt zu sein. Jedoch muss man ein paar sehr wichtige Dinge beachten. Sport Bittl gibt Ihnen wichtige Grundlagen sowie einige wertvolle Tipps zum Thema Felle.

Material:

Sie sind beim Aufstieg die direkte Verbindung zum Schnee und ein wesentlicher Bestandteil der Skitourenausrüstung. Felle bestehen entweder aus Mohair, Synthetik oder aus einem Mix aus beiden Stoffen.

Mohair-Modelle:

bieten bei extremer Kälte die besten Eigenschaften in Bezug auf Gleit- und Steigfähigkeit. Doch was ist Mohair eigentlich? Die Mohair-Fasern sind die Haare der Angoraziege und damit ein hundertprozentiges Naturprodukt. Diese Faser ist die spezifisch leichteste Textilfaser. „Mohair“ entstammt der arabischen Sprache, in der dieser Begriff einen Stoff aus Haaren bezeichnet. Im Vergleich zu Synthetikfaser sind die Haare innen hohl, nehmen keine Feuchtigkeit auf und bleiben bei großer Kälte geschmeidig. Der Mohair wird je nach Alter der Ziege und damit nach der Dicke der Haare eingeteilt. Hinzu kommt, dass sie sich meist problemlos und einfach aufziehen lassen. Auch nehmen sie vergleichsweise wenig Flüssigkeit auf und werden daher im Verlauf einer Tour nur unmerklich schwerer. Und das kann bei einem schwierigen und mühevollen Aufstieg ein entscheidendes Kriterium sein.

Synthetikfelle:

spielen Ihre Vorteile bei „wärmeren“ Temperaturen und im sehr nassen Schnee aus. Zudem sind sie strapazierfähiger als Mohairfelle. Häufiger im Angebot als reine Synthetikfelle sind jedoch Modelle aus einem Materialmix aus Mohair und Synthetik. Hinsichtlich der Gleiteigenschaften reichen sie zwar nicht an reine Mohairfelle heran, dafür punkten sie mit einem günstigen Preis. Ein Großteil der Skitourenfelle wird mit Hilfe eines Klebers auf dem Ski angebracht. Wir von Sport Bittl geben Ihnen hier eine Übersicht, worauf Sie speziell achten sollten.

  • Spitzenbefestigung:
  • Je weiter das Fell bis an die Spitze klebt, desto besser. Speziell bei kalten Bedingungen frisst sich sonst an den Spitzen schnell Schnee zwischen Skibelag und Fell. Das kann dazu führen, dass sich das gesamte Fell löst.
  • Endbefestigung:
  • An den Enden kommt es bei einem Fell vor allem darauf an, möglichst keinen Gleitwiderstand zu produzieren. Haken und Befestigungsplatten, die deutlich vom Fell abstehen, schleifen im Schnee und bremsen.
  • Passform:
  • Was für die Fellspitze gilt, gilt auch für das gesamt Fell. Ziel ist es, dass das Fell gut auf den Ski passt. In den meisten Fällen muss man mit einem neuen Ski auch ein neues Fell kaufen.
  • Fellmaterial:
  • Neben den unterschiedlichen Materialien (Mohair oder Nylon) ist es besonders wichtig, wie die Unterkonstruktion beschaffen ist. Diese entscheidet maßgeblich, ob ein Fell schnell nass wird oder eben nicht. Sind Felle nass und man kommt in höhere Bereiche in denen der Schnee kälter beziehungsweise pulvriger wird, kommt es zum Stollen der Felle.
  • Kleber/ Befestigung:
  • Dies ist sicherlich ein sher wichtiger Bereich innerhalb der "Fell"-Thematik. Haftet ein Fell ordentlich auf dem Ski, so kann fast nichts mehr schiefgehen. Der Trend entwickelt sich zu sogenannten kleberlosen Befestigungen auf Silikonbasis. Allerdings egal wie es auf dem Ski haftet, wichtig ist, dass ein Fell auch noch bei minus 15 Grad klebt und dass es mindesten ein Mal ab- und wieder aufgezogen werden kann.

Ein weiterer wichtiger Tipp von Sport Bittl ist, dass darauf geachtet werden muss, dass die Klebeseite nicht verschmutzt. Für viele Tourenski gibt es die entsprechenden Skitourenfelle passend zu kaufen. Einige Firmen bieten die Option, die Felle für den Ski nach Maß zu schneidern. Dies stellt sicherlich die optimalste, allerdings auch nicht die billigste Variante dar. Auch kann über Felle, welche selbst zugeschnitten werden, nachgedacht werden. Auf diese Variante werden insbesondere Tourengeher zugreifen (müssen), welche einen breiteren Ski als einen eigentlichen Tourenski verwenden wollen. Das Zuschneiden erfordert Präzision und Sorgfalt. Bei Fellen, welche zugeschnitten werden können, helfen wir von Sport Bittl Ihnen gern und übernehmen diesen Service. Nun bleibt nur noch Daumen drücken für den Wetterbericht! Erste Schneefälle gibt es bereits im Oktober. Genau wie Sie, freuen wir uns von Sport Bittl auf eine lange, schöne und schneereiche Saison mit vielen faszinierenden Erlebnissen in einsamer Freiheit